Kawasaki News

Z650

Kawasaki Z650

Die neue Z650 bietet Performance und Styling in einem leichten und kompakten Paket und Fahrspaß pur mit ihrem 650-ccm-Reihenzweizylindermotor.

Mehr Drehmoment in mittleren Drehzahlen, noch leichteres Handling durch neue Reifen, geschärftes Design, LED-Scheinwerfer, TFT-Farbdisplay mit Smartphone-Konnektivität – alles Merkmale, die die neue Z650 auf ein neues Level heben.

Kawasaki Z650 – drei frische Designs für das Modelljahr 2021

Die für 2020 erneuerte Z650 wird für die kommende Saison in drei neuen Farben erscheinen. Designed und gefertigt in Kawasaki’s einzigartigem Sugomi-Stil, nimmt die Z650 stolz ihren Platz im Segment zwischen 400 cm³ und 900 cm³ ein und begeistert Motorradfahrerinnen und Fahrer mit ihrem leichten Handling.


Performance Zubehörpaket

Akrapovic Komplettauspuffanlage Titan | Windschild getönt | lackierte Soziusabdeckung | Tankpad

Akrapovic Komplettauspuffanlage TitanZ650 Windschild getöntZ650 SoziusabdeckungZ650 Tankpad

Aktionspreis € 1.389,- statt € 1.999,-


 

Dank des aufregenden und gut dosierbaren 649 ccm Reihenzweizylinder-Motors, des LED-Scheinwerfers und der hochwertigen Verarbeitung, ist dieses Modell eines der erfolgreichsten in seiner Klasse.

Durch die - vor allem kostengünstige und reversible Möglichkeit - die Motorleistung auf A2-konforme 35kW zu drosseln, ist die Z650 ebenfalls bei Fahrschulen sehr beliebt und oftmals der Einstieg in die Welt des Motorradfahrens.

Ungeachtet der neuen EURO V Richtlininen gelang es den Ingenieuren von Kawasaki durch Änderungen am Ansaugtrakt und der Auspuffanlage ein höheres Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich und einen kernigeren Sound zu erzielen. Trotz des agilen Motors bleibt die Z650 wie ihre Vorgängerin weiterhin alltagstauglich und sparsam im Verbrauch.

Durch Kawasaki’s Rideology App und dem Bluetooth-fähigem TFT-Display, wird eine Ausfahrt mit der Z650 zu einem modernen Erlebnis. Die Strecken-Aufzeichnung der eigenen Tour sowie die Darstellung eingehender Anrufe und Nachrichten sind durch die Verbindung mit dem Smartphone möglich.

Mit den Änderungen für das Modelljahr 2020 hat die Z650 nochmals einen enormen Push bekommen, wurde im Jahr 2020 über 300 mal verkauft und liefert sich nun mit der Z900 ein Kopf an Kopf Rennen um den Titel der meistverkauften Kawasaki in Österreich.

Das Modell wird in folgenden neuen Farben erhältlich sein:

  • Pearl Blizzard White/ Metallic Spark Black (WT1)
  • Metallic Spark Black/ Metallic Flat Spark Black (BK1)
  • Metallic Spark Black (BK4)

 

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Kawasaki Topcase Z650

Smartphone-Konnektivität

Dank des in die Instrumenteneinheit integrierten Bluetooth-Chips kann der Fahrer eine Funkverbindung zum Motorrad herstellen. Über die Smartphone-App „RIDEOLOGY“ kann auf diverse Funktionen zugegriffen werden. So lassen sich z. B. Fahrzeugfunktionen einstellen, Touren aufzeichnen und eingehende Anrufe / Nachrichten im Display anzeigen.

Farbiges TFT-Display

Der neue farbige TFT-Bildschirm – zum ersten Mal von Kawasaki in dieser Klasse verwendet – sorgt für einen Hightech-Charakter im Cockpit. Darüber hinaus bietet das neue Instrument zusätzliche Informationen (im Vergleich zum Vorgängermodell).

Geringerer Schadstoffausstoß

Einige Änderungen am Einlass und an der Abgasanlage sorgen dafür, dass die Euro-4-Emissionsvorschriften eingehalten werden. Außerdem ist mehr Drehmoment im mittleren Bereich vorhanden und die Leistungswerte des vorherigen Modells konnten beibehalten werden.

Dynamische Front

Die Front bestehend aus LED-Scheinwerfer und Verkleidung der Z650 ist kantiger und kompakter und wirkt durch farbige Elemente leichter. Der scharfe Kinnspoiler, die neue Scheibe und die nach vorne gerichteten Linien orientieren sich am Sugomi-Design.

Erhöhter Sitzkomfort hinten

Auf dem hinteren Sitz wurde dickeres Urethan zur Polsterung verwendet (ca. 5 mm mehr in der Mitte und ca. 10 mm mehr an den Seiten). Zusammen mit den besser gepolsterten Seitenflächen entsteht dadurch mehr Komfort für den Soziusplatz.

Starke Präsenz im Sugomi-Style

Die kantigere und kompaktere Verkleidung sowie kräftigere Abdeckungen des Kühlers verleihen der Z650 eine starke Präsenz.

Neue Reifen für leichtes Handling

Die neuen Dunlop Sportmax Roadsport 2 Reifen tragen zum leichten Handling bei.

 

 

 

1000PS Bericht Neue Farben 2021

Frische Designs für die kommende Saison | Letztes Jahr komplett erneuert - dieses Jahr präsentiert Kawasaki schon neue Farben für die Z650! Mit drei neuen Designs, die unter anderem an die große Schwester Z900 angelehnt sind, starten die Grünen einen neuen Angriff mit dem Mittelklasse Naked Bike! Quelle: 1000ps.at

Drei neue Designs für die Kawasaki Z650 2021

Ab Mitte Dezember können die folgenden drei Lackierungen der Z650 bei den Kawasaki Händlern bestaunt werden:

  • Pearl Blizzard White/ Metallic Spark Black
  • Metallic Spark Black/ Metallic Flat Spark Black
  • Metallic Spark Black

2021 ist für die Z650 weiterhin das 'Performance Edition' Zubehörpaket erhältlich, welches über eine Akrapovic-Komplettanlage, ein Tankpad, ein getöntes Windschild und eine Sozius-Sitzabdeckung verfügt.

Kawasaki Z650 weiterhin mit hochwertiger Ausstattung

An der Ausstattung der Z650 ändert Kawasaki nichts für 2021. Und wieso auch? Mit ihrem TFT-Display und der Connectivity via Rideology App ist die Z650 eines der bestausgestatteten Motorräder dieser Klasse, auch wenn die App bei unserem Test im Jänner 2020 noch Updates benötigte. Trotzdem bietet sie features wie Strecken-Aufzeichnung und die Darstellung eingehender Anrufe und Nachrichten über das Display am Motorrad.

Die Kawasaki Z650 - ein Motorrad für Einsteiger und erfahrene Biker

Durch ihre Möglichkeit der A2-Drosselung ist die Z650 bei Fahrschulen sehr beliebt und oftmals der Einstieg in die Welt des Motorradfahrens. Doch auch im Duell mit dem beliebtesten Kawa Naked Bike - der Z900 - hat sie sich sehr gut geschlagen und dürfte für manche Fahrer sogar die bessere Wahl sein. Unsere Empfehlung findet ihr im Vergleich: Kawasaki Z650 vs. Kawasaki Z900.

1000ps Bericht

Quelle: 1000ps.at

LED und TFT für das Mittelklasse Naked Bike

Das Jahr 2020 wird ein ganz besonderes für Kawasaki. Kaum ein Modell bleibt unangetastet und so wird auch eines der beliebtesten Motorräder 2019, die Z 650 – sie hält aktuell immerhin Platz 4 in der deutschen Zulassungsstatistik inne – deutlich überarbeitet. Was konnten die Grünen hier noch verbessern?

Schau mir in die Augen, Kleines - LED Scheinwerfer für einen schärferen Look

Wie das bereits im Oktober präsentierte Schwestermodell Ninja 650 ziert die Front der Z nun ein futuristisches Paar LED- Leuchten. Die leicht gedrungene Silhouette erinnert an die große Schwester Z 900, die ebenfalls eine Überarbeitung für 2020 erhielt. Kawasaki nennt diesen Designstil, der sich durch die gesamte Naked Bike Palette zieht, übrigens Sugomi. Am Heck des Mittelklasse Nakeds verjüngt sich die Form bis hin zum spitz zulaufenden Rücklicht, das ebenfalls mit LED-Technik ausgerüstet ist.

Ergonomie

Die Sitzhöhe ist mit 790 Millimetern unverändert geblieben. Mehr Komfort für den Beifahrer bietet die neue Sozius-Sitzbank, in der Mitte wurde sie im Vergleich zur Vorgängerin um 5 und am Rand gar um 10 Millimeter aufgepolstert, das ermöglicht längere Ausfahrten zu zweit. Für den sportlicheren Auftritt, bietet das Zubehörprogramm eine Abdeckung unter der die komfortorientierte Soziussitzbank verschwindet.

Im Osten nichts Neues

Abgesehen vor Vorbereitungsarbeiten für Euro 5 und einem Anstieg des Drehmoments bei mittleren Drehzahlen, der mit einer minimalen Senkung des maximalen Drehmoments auf 64 Nm einhergeht, blieb beim soliden Reihenzweizylinder alles beim Alten- er leistet nach wie vor 68 PS. Kleine Modifikationen wurden auch bei der Auspuffanlage vorgenommen, die nun trotz eines gewachsenen Katalysators sehr kompakt baut und bereits im Bereich des Hinterrads endet. Für A2-Piloten ist weiterhin eine 35kW Variante im Angebot – schließlich ist die Z 650 ein beliebtes Fahrschul-Motorrad.

Das neue TFT Display

Die beim Sitzen im Sattel wohl auffälligste Änderung ist das neue 4,3 Zoll (10,9 cm) große TFT-Display der Z 650. Wie bei der sportlichen Schwester werden alle wichtigen Informationen wie Drehzahl, Gang- und Tankanzeige, sowie die Geschwindigkeit auf einen Blick anzeigt. Zwei Modi, nämlich weiße Zahlen auf schwarzem Hintergrund und schwarze Zahlen auf weißem Hintergrund sind verfügbar und die Helligkeit regelt automatisch je nach den herrschenden Lichtverhältnissen.

Bluetooth, App, Fahrtenbuch – volle Konnektivität

Ein praktisches Feature ist das integrierte Connectivity-Modul. Mit der kostenfrei downloadbaren Kawasaki RIDEOLOGY App lässt sich das Smartphone mit der Kawasaki Z 650 verbinden. Zum einen können damit im Display Benachrichtigungen angezeigt werden, zum anderen hat man alle Infos zur aktuellen Route und zum Fahrzeugzustand in der Hosentasche. Die Einheit ist auch so schlau, sich die aktuelle Uhrzeit vom Handy zu holen- kein Zeitumstellen mehr!

Die Funktionen im Einzelnen:

  • Fahrzeuginfo: Informationen wie z. B. Kraftstoffanzeige, Kilometerzähler, Wartungsplan, können über das Smartphone angezeigt werden.
  • Fahrtenbuch: GPS-Routeninformationen sowie Fahrinformationen zum Fahrzeug können über das Smartphone erfasst und angezeigt werden.
  • Telefon-Benachrichtigungen: Wenn ein Anruf oder eine E-Mail auf dem Smartphone eingeht, erscheint eine Benachrichtigung auf dem TFT-Display
  • Allgemeine Einstellungen: Allgemeine Instrumentendisplay-Einstellungen (z. B. Maßeinheiten, Datum, Datumsformat usw.) können über das Smartphone angepasst werden.

 

1000PS Testbericht

Quelle: 1000ps.at

Kann sie mit Elektronik die Konkurrenz ausstechen?

Wo soll man ansetzen, wenn das Paket bereits stimmt? Im Falle der neuen Z650 bei den Details! So stellt uns Kawasaki in der Nähe von Barcelona das frische Mittelklasse Naked Bike vor, das zwar vielleicht technisch keine neue Höhen erreicht, dafür in der Elektronik mächtig dazu gewinnt! TFT, LED und Connectivity im kompakten und leistbaren Paket! Wie steht sie im Vergleich zur Konkurrenz dar?

Unglaublich wie die Zeit vergeht! Bereits vor drei Jahren präsentierte Kawasaki die erste Generation der Z650, die als direkter Nachfolger der beliebten ER-6n diente. Schon 2017 erfreute das kompakte Zweizylinder Naked Bike mit sehr zugänglichen Tugenden und bot ein angenehm neutrales Paket, das für keinerlei unangenehme Überraschungen sorgte, aber trotzdem sehr ehrlichen Motorradspaß brachte. Wo wurde der Rotstift also angesetzt?

Optik – Sugomi in voller Pracht!

Nicht falsch verstehen – die alte Z650 war ein fesches Motorrad, doch im Vergleich zur Konkurrenz machte sie einen sehr schmalen und beinahe schüchternen Eindruck. Für 2020 setzte man sich deshalb bei Kawasaki an das Zeichenbrett und gab dem Naked Bike die Sugomi-Behandlung. Unter diesem Begriff aus dem Land der aufgehenden Sonne versteht die grüne Fraktion ihr aktuelles Design der Z-Baureihe: Aggressiv, gedrungen, kompakt. Gelungen? Absolut!

Am steilen Tank der Z650 finden wir nun seitlich neue Verkleidungen des Kühlers, die dem Bike deutlich breitere Schultern geben und mit ihrer Vorwärtsneigung alleine im Stand Sportlichkeit suggerieren. Auch die Maske bekam eine wohlverdiente Frischzellenkur und punktet nun nicht nur mit einer neuen Form – die stark an die neue Kawasaki Z900 erinnert – sondern erstrahlt nun auch mit einem kräftigen LED-Scheinwerfer. Am Heck tat sich bis auf einen dicker gepolsterten Sozius-Sitz dafür reichlich wenig, das Rücklicht in Z-Form lockt beim Anblick aber immer noch ein Schmunzeln hervor.

 

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Braver Motor bringt genug Leistung auf den Asphalt

Bei der Präsentation auf der EICMA 2019 gab es in den Kommentaren unserer Social Media Kanäle Verwunderung, dass Kawasaki nicht mehr Leistung in den DOHC-Zweizylinder füllte. Doch ganz ruhig: die Kawasaki Z650 wiegt fahrbereit nur 188 Kilogramm! Damit kommt der 649 ccm große Motor mit seinen 68 PS bei 8.000 U/min und 64 Nm bei 6.700 U/min ganz entspannt zurecht und überrascht gleichzeitig mit seiner kräftigen Mid-Range-Power. Explosionsartige Leistungsschübe sollte man jedoch nicht erwarten – gleichmäßig und berechenbar dreht der Zweizylinder bis knapp über 10.000 Umdrehungen, bis der Drehzahlbegrenzer einsetzt.

Ein interessantes Phänomen an der neuen Z650 ist ihr Sound. Der Katalysator wurde vergrößert, während der Auspuff an Länge verlor (aus Gründen der Emissionen), was im Stand immernoch für ein sattes Blubbern sorgt. Im Sattel unter Volllast bekommt man davon aber gehörig wenig mit, denn die für 2020 modifizierte Airbox übernimmt hier den Ton. Mit einem tiefen Grunzen inhaliert sie den Fahrtwind und gibt das Gefühl eines deutlich mächtigeren Motorrads! Ist das der Schritt in die Zukunft? Der Sound, den die Auspuffe aufgrund von Euro-Normen nicht mehr generieren können, wird nun von der Ansaugung übernommen? Nach der Fahrt mit der Z650 hätten wir nichts dagegen!

Fahrwerk  – unscheinbar, aber in der Klassenstreber!

Fahrwerksabstimmungen der Naked Bike Mittelklasse sind immer ein schwieriges Thema. Viele Hersteller wollen genug Komfort für den Alltag übriglassen, was bei forscher Gangart zu schwammigem Fahrverhalten führt. Hier spielt die Kawasaki eine Stärke aus, die man ihr auf den ersten Blick vielleicht nicht zutraut. Die 41 mm Teleskop-Gabel ist optisch nun mal eben keine USD-Gabel, doch auf der Landstraße beweist sie, dass Optik nicht alles ist! In Kombination mit dem in Federvorspannung einstellbaren Federbein zirkelt das Fahrwerk die Z650 stabil von Radius zu Radius, ohne das Gefühl von Unsicherheit zu geben. Ihr Gewicht und der kompakte Radstand von 1.410 mm spielen ihr hier natürlich in die Karten. In der Stadt kann man sich hingegen wegen fehlenden Komforts nicht beschweren – so muss das sein!

Mitschuld am spielerischen Handling hat natürlich auch die neue Serienbereifung von Dunlop. In den Dimensionen 120/70-17 (Front) und 160/60-17 (Heck) wurde der Sportmax Roadsport 2 aufgezogen, der auch bei den kühlen und teils feuchten Bedingungen während unseres Tests für transparentes Feedback sorgte.Integriertes Fahren auf niedriger Sitzhöhe

In den letzten Jahren hat sich die Kawasaki Z650 den Ruf als beliebtes Fahrschulmotorrad angeeignet. Während dieser Begriff fälschlicherweise negativ behaftet ist, sollte er nämlich viel mehr als Kompliment für die Zugänglichkeit der Z650 gewertet werden! Wirklich, denn mit der Sitzhöhe von 790 mm und dem schmalen Schnitt der Sitzbank wird es nur wenige PilotInnen geben, die keinen sicheren Stand an der Ampel finden. Auf Wunsch kann im Zubehör ein 30 mm höherer Sattel geordert werden (Sitzhöhe 820 mm), doch eines sei gleich gesagt: Große PilotInnen sollten sich lieber bei anderen Z-Modellen, wie der neuen Z900, umsehen.

Grund dafür ist unter anderem der scharf gezeichnete 15 Liter Tank, der weit nach oben gezogen wurde. Er bietet dank seiner Linienführung hervorragenden Halt an den Knien, was bei langen Beinen vielleicht knapp werden könnte. Doch die Verbindung zwischen niedriger Sitzhöhe und hochgezogenem Kraftstofftank gibt das Gefühl, tief integriert zu sitzen. Anstatt von oben herab, zirkelt man verbunden mit der Maschine durch die Kurven. Ein Gefühl von Sicherheit, das ungeübten FahrerInnen zugutekommt!

Bremsen: klarer Druckpunkt wird gesucht!

Kawasaki zielt mit der Z650, wie auch bereits mit der ER-6n, auf Leute ab, die ihr erstes großes Motorrad kaufen. Deshalb dürfen auch die Bremsen beim ersten Zupacken keine Angst vermitteln. Die 300 mm große Doppelscheibe mit Nissin 2-Kolben-Bremssattel und die 220 mm große Einzelscheibe mit Einkolben-Sattel bremsen zuverlässig und mit einer klassentypischen Stärke – trotzdem verbreitet sich während der Fahrt der Wunsch nach mehr! Doch nicht unbedingt nach mehr Bremsleistung, sondern eher nach einem klar definierten Bremspunkt. Wann die Bremsklötze das erste Mal zugreifen wird während der Fahrt nämlich nicht klar, was bei einem solch sportlichen Gesamtpaket etwas traurig stimmt.

Für keine Enttäuschung sorgte hingegen Kawasakis bewährte Assist- und Slipper-Clutch. Diese erleichtert nicht nur den Zug an der Kupplung enorm (nur ein Finger nötig!), sondern sorgt auch für mehr Sicherheit beim Herunterschalten. Die Forcierung dieser Technologie in der gesamten Modellpalette ist definitiv der richtige Schritt. Hut ab, Kawasaki!

TFT-Display  – First in Class!

Betrachtet man die direkte Konkurrenz bestehend aus Honda CB650R, Suzuki SV650 und Yamaha MT-07, wird die Z650 als einziges Motorrad mit einem 4,3 Zoll TFT-Display ausgestattet (KTM 790 ausgenommen, die spielt in der Klasse darüber). Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern bietet auch Vorteile in der Ablesbarkeit und der Connectivity. Die Darstellung (Bild in der Galerie) ist klar verständlich und bietet alles, was man während der Fahrt sucht und benötigt: Ganganzeige, Geschwindigkeit, Drehzahl, Tankfüllstand, Tripzähler und der aktuelle Verbrauch sind auf einen Blick ersichtlich. Letzterer lag im Übrigen während unserer Testfahrt bei 5,6 Liter / 100 km, wobei wir hier von sehr flottem Tempo reden.

Farben und Zubehör 

KäuferInnen steht eine Auswahl an klassischen Kawasaki-Farben zur Verfügung: Schwarz, Grün-Schwarz und Weiß. Wir fuhren die Z650 in klassischem Schwarz, was durch zahlreiche Grüne Akzente jedoch deutlich aufgepeppt wurde. Zusätzlich kann noch eine Reihe an Zubehör bestellt werden, das von Seitentaschen, bis LED-Blinker reicht.

Fazit

Einfach herrlich, was Kawasaki für ein komplettes Paket mit der neuen Z650 geschnürt hat. Die technischen Komponenten mögen im Einzelnen vielleicht nicht vom Hocker hauen, doch in Verbindung ergeben sie ein angenehm neutrales Motorrad, mit dem jeder/jede viel Freude haben wird. Keine zickigen Eigenheiten - einfach ein Naked Bike das auf kurvigen Landstraßen richtig gut funktioniert. Als Plus kommt natürlich das TFT-Display hinzu, das wir bei der Konkurrenz zurzeit noch nicht finden, sowie die erwachsene Optik, die sich stark an den größeren Z-Modellen orientiert. Nur der Druckpunkt der Vorderbremse hätte klarer definiert werden können - in dieser Preisklasse kann man aber eben nicht alles haben.

 VORTEILE

  • durchzugsstarker Zweizylinder
  • aggressives Ansauggeräusch
  • kompakte Ausmaße
  • niedrige Sitzhöhe
  • stabiles Fahrwerk
  • TFT-Display mit Connectivity
  • erwachsene Optik

 NACHTEILE

  • Druckpunkt der Vorderbremse
  • für große FahrerInnen wahrscheinlich unbequem
  • Rideology App bedarf noch an Updates

Technische Daten

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