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Z900

Kawasaki Z900

Die Z900 ist seit ihrer Einführung aufgrund ihres einzigartigen Gesamtpakets stets an der Spitze der meistverkauften Nakedbikes in Europa.

Die Z900 ist auch 2021 wieder als Leichtmotorrad erhältlich. Ready to Dominate again!

 2021

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 2020

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Ihren beispiellosen Erfolg verdankt dieses einzigartige Gesamtpaket dem 4-Zylinder-Reihenmotor und einer beeindruckenden Leistung von 125 PS, dem erhabenen Handling und bemerkenswerten Styling. Die Z900 bietet eine der qualitativ hochwertigsten Austattungen innerhalb der Kategorie „Naked
Bikes” mit Traktionskontrolle (KTRC), integrierten Fahrmodi, ABS, TFT-Farbdisplay, Bluetooth Smartphonekonnektivität und Voll-LED-Beleuchtung. Auch 2021 wird die Z900 als Version mit voller Leistung angeboten sowie als 70 kW Version, die auf 35 kW drosselbar ist.

Neue Farben für den Kawasaki Top-Seller

Die erfolgreiche – und für dieses Jahr rundum erneuerte Z900 – bekommt für 2021 neue Farben. Die euphorischen Medienberichte während der Z900-Einführung Anfang des Jahres erwiesen sich als gerechtfertigt. Als eines der meistverkauften Motorräder Österreichs war das Modell bereits zu Beginn des Sommers ausverkauft!
Ihren beispiellosen Erfolg verdankt dieses einzigartige Gesamtpaket dem 4-Zylinder-Reihenmotor und einer beeindruckenden Leistung von 120 PS, dem erhabenen Handling und bemerkenswerten Styling. Die Z900 bietet eine der qualitativ hochwertigsten Austattungen innerhalb der Kategorie „Naked Bikes” mit Traktionskontrolle (KTRC), integrierten Fahrmodi, ABS, TFT-Farbdisplay, Bluetooth-Smartphonekonnektivität und Voll-LED-Beleuchtung.
 
Die neuen  Farben erhältlich: Metallic Spark Black / Metallic Flat Spark Black / Red,  Pearl Blizzard White/Metallic Spark Black und Metallic Spark Black / Metallic Flat Spark Black / Green). 
 
 

 Smartphone-Konnektivität

Dank des in die Instrumenteneinheit integrierten Bluetooth-Chips kann der Fahrer eine Funkverbindung zum Motorrad herstellen. Über die Smartphone-App „RIDEOLOGY“ kann der Fahrer auf diverse Funktionen zugreifen. 

 TFT-Farbdisplay

Das neue TFT-Farbdisplay verleiht dem Cockpit einen High-Tech Look. Das Display stellt diverse Informationen zur Verfügung (z.B. Ganganzeige, Schaltzblitz, Kraftstoffstand, ECO Anzeige und weitere Funktionen).

 Evolution des Sugomi Designs

Die bekannten Design Merkmale der Z900 und der Sugomi Philosophie bleiben bestehen, werden durch gezielte Updates noch auffälliger und verleihen der Z900 ein aggressives Aussehen.

 Komplette LED Beleuchtung

Das neue Frontlicht, das Rücklicht, Blinker und die Kennzeichenbeleuchtung sind mit LEDs ausgestattet und tragen zum sportlich, modernen Styling bei.

 

KTRC (Kawasaki Traction Control)

Die fortschrittliche Kawasaki Traktionskontrolle verbessert die Leistung beim sportlichen Fahren und vermittelt Sicherheit bei rutschigem Untergrund. Der Fahrer kann aus drei Stufen die jeweils passende wählen.

 

Wählbare Power Modi

Der Fahrer kann zwischen zwei Power Modi wählen: "Full Power" oder "Low Power", der eine gemäßigtere Leistung von ca. 55% der Gesamtleistung aufweist.

 

 Neue Reifen

Die neuen Dunlop Sportmax Roadsport 2 Reifen tragen zum hervorragenden Handling der Z900 bei.

 

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    Z900 Performance

    Die Z900 ist seit ihrer Einführung aufgrund ihres einzigartigen Gesamtpakets stets an der Spitze der meistverkauften Nakedbikes in Europa. Ein Titan
    Titan oder Carbon Akrapovic-Auspuff inkl. Hitzeschild Getöntes Windschild Soziusabdeckung Tankpad
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  • Technische Daten

     

     

     1000PS - Z900 neue Farben 2021

    Kawasaki Z900 erhält für 2021 neue Farben | Der Bestseller in neuem Anstrich | Quelle: 1000ps.at

    Die Z900 verkaufte sich 2020 wie geschnitten Brot. Für kommende Saison legen die Grünen neue Fabkombinationen nach.

    Die neuen Farben der Z900 für 2021

    • Schwarz/Rot (Metallic Spark Black / Metallic Flat Spark Black / Red)
    • Weiß/Schwarz (Pearl Blizzard White/Metallic Spark Black)
    • Schwarz/Grün (Metallic Spark Black / Metallic Flat Spark Black / Green)

    Außen ein neues Kleid - Innen (zum Glück) alles beim Alten

    Sorgen, dass der famose 4-Zylinder Motor angegriffen wurde sind unbegründet. Das Aggregat leistet nach wie vor volle 125 PS. Auch die sonstigen Merkmale wie Traktionskontrolle (KTRC), integrierte Fahrmodi, ABS, TFT-Farbdisplay, Bluetooth-Konnektivität und Voll-LED-Beleuchtung bleiben erhalten. Dazu lässt sich die Z900 mit dem optional erhältlichen Performancepaket bestehend aus Titan oder Carbon Akrapovic Endschalldämpfer, Hitzeschild, getöntem Windschild, lackierter Soziusabdeckung sowie Tankpad noch weiter individualisieren.

    Die 2021er Modelle werden bereits ab Dezember ausgeliefert

    Wer sich jetzt in die eine oder andere Z900 verschaut hat, kann sie sich bei Bedarf schon unter den Christbaum stellen. Die ersten Modelle der offenen aber auch der 70 kW-Variante werden bis Mitte Dezember bei den Händlern stehen.

    Die Z900 ist seit ihrer Einführung aufgrund ihres einzigartigen Gesamtpakets stets an der Spitze der meistverkauften Nakedbikes in Europa.

    Die Z900 ist auch 2021 wieder als Leichtmotorrad erhältlich. Ready to Dominate again!

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    Ihren beispiellosen Erfolg verdankt dieses einzigartige Gesamtpaket dem 4-Zylinder-Reihenmotor und einer beeindruckenden Leistung von 125 PS, dem erhabenen Handling und bemerkenswerten Styling. Die Z900 bietet eine der qualitativ hochwertigsten Austattungen innerhalb der Kategorie „Naked
    Bikes” mit Traktionskontrolle (KTRC), integrierten Fahrmodi, ABS, TFT-Farbdisplay, Bluetooth Smartphonekonnektivität und Voll-LED-Beleuchtung. Auch 2021 wird die Z900 als Version mit voller Leistung angeboten sowie als 70 kW Version, die auf 35 kW drosselbar ist.

    Neue Farben für den Kawasaki Top-Seller

    Die erfolgreiche – und für dieses Jahr rundum erneuerte Z900 – bekommt für 2021 neue Farben. Die euphorischen Medienberichte während der Z900-Einführung Anfang des Jahres erwiesen sich als gerechtfertigt. Als eines der meistverkauften Motorräder Österreichs war das Modell bereits zu Beginn des Sommers ausverkauft!
    Ihren beispiellosen Erfolg verdankt dieses einzigartige Gesamtpaket dem 4-Zylinder-Reihenmotor und einer beeindruckenden Leistung von 120 PS, dem erhabenen Handling und bemerkenswerten Styling. Die Z900 bietet eine der qualitativ hochwertigsten Austattungen innerhalb der Kategorie „Naked Bikes” mit Traktionskontrolle (KTRC), integrierten Fahrmodi, ABS, TFT-Farbdisplay, Bluetooth-Smartphonekonnektivität und Voll-LED-Beleuchtung.
     
    Die neuen  Farben erhältlich: Metallic Spark Black / Metallic Flat Spark Black / Red,  Pearl Blizzard White/Metallic Spark Black und Metallic Spark Black / Metallic Flat Spark Black / Green). 
     
     

     Smartphone-Konnektivität

    Dank des in die Instrumenteneinheit integrierten Bluetooth-Chips kann der Fahrer eine Funkverbindung zum Motorrad herstellen. Über die Smartphone-App „RIDEOLOGY“ kann der Fahrer auf diverse Funktionen zugreifen. 

     TFT-Farbdisplay

    Das neue TFT-Farbdisplay verleiht dem Cockpit einen High-Tech Look. Das Display stellt diverse Informationen zur Verfügung (z.B. Ganganzeige, Schaltzblitz, Kraftstoffstand, ECO Anzeige und weitere Funktionen).

     Evolution des Sugomi Designs

    Die bekannten Design Merkmale der Z900 und der Sugomi Philosophie bleiben bestehen, werden durch gezielte Updates noch auffälliger und verleihen der Z900 ein aggressives Aussehen.

     Komplette LED Beleuchtung

    Das neue Frontlicht, das Rücklicht, Blinker und die Kennzeichenbeleuchtung sind mit LEDs ausgestattet und tragen zum sportlich, modernen Styling bei.

     

    KTRC (Kawasaki Traction Control)

    Die fortschrittliche Kawasaki Traktionskontrolle verbessert die Leistung beim sportlichen Fahren und vermittelt Sicherheit bei rutschigem Untergrund. Der Fahrer kann aus drei Stufen die jeweils passende wählen.

     

    Wählbare Power Modi

    Der Fahrer kann zwischen zwei Power Modi wählen: "Full Power" oder "Low Power", der eine gemäßigtere Leistung von ca. 55% der Gesamtleistung aufweist.

     

     Neue Reifen

    Die neuen Dunlop Sportmax Roadsport 2 Reifen tragen zum hervorragenden Handling der Z900 bei.

     

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      Z900 Performance

      Die Z900 ist seit ihrer Einführung aufgrund ihres einzigartigen Gesamtpakets stets an der Spitze der meistverkauften Nakedbikes in Europa. Ein Titan
      Titan oder Carbon Akrapovic-Auspuff inkl. Hitzeschild Getöntes Windschild Soziusabdeckung Tankpad
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     1000PS - Z900 neue Farben 2021

    Kawasaki Z900 erhält für 2021 neue Farben | Der Bestseller in neuem Anstrich | Quelle: 1000ps.at

    Die Z900 verkaufte sich 2020 wie geschnitten Brot. Für kommende Saison legen die Grünen neue Fabkombinationen nach.

    Die neuen Farben der Z900 für 2021

    • Schwarz/Rot (Metallic Spark Black / Metallic Flat Spark Black / Red)
    • Weiß/Schwarz (Pearl Blizzard White/Metallic Spark Black)
    • Schwarz/Grün (Metallic Spark Black / Metallic Flat Spark Black / Green)

    Außen ein neues Kleid - Innen (zum Glück) alles beim Alten

    Sorgen, dass der famose 4-Zylinder Motor angegriffen wurde sind unbegründet. Das Aggregat leistet nach wie vor volle 125 PS. Auch die sonstigen Merkmale wie Traktionskontrolle (KTRC), integrierte Fahrmodi, ABS, TFT-Farbdisplay, Bluetooth-Konnektivität und Voll-LED-Beleuchtung bleiben erhalten. Dazu lässt sich die Z900 mit dem optional erhältlichen Performancepaket bestehend aus Titan oder Carbon Akrapovic Endschalldämpfer, Hitzeschild, getöntem Windschild, lackierter Soziusabdeckung sowie Tankpad noch weiter individualisieren.

    Die 2021er Modelle werden bereits ab Dezember ausgeliefert

    Wer sich jetzt in die eine oder andere Z900 verschaut hat, kann sie sich bei Bedarf schon unter den Christbaum stellen. Die ersten Modelle der offenen aber auch der 70 kW-Variante werden bis Mitte Dezember bei den Händlern stehen.

    1000PS Bericht 2020

    Quelle: 1000ps.at

    Die 2017 erstmals vorgestellte Kawasaki Z900 war und ist ein absoluter Top-Seller unter den Nakedbikes. Ihr Rezept ist dabei denkbar simpel: Ein kraftvoller Reihenvierer, einfachstes Handling sowie ein durchaus verlockender Preis. Daran gab es, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, auch kaum etwas auszusetzen. Genau um diese Ausnahmen haben die Grünen sich mit dem 2020er Update nun gekümmert. Ob es sich bei der aktualisierten Variante um eine effektive Verbesserung, oder eher doch bloß um eine bescheidene Frischzellenkur handelt, hat Kamerakind Schaaf für euch im Rahmen der Fahrpräsentation herausgefunden.

    Die Vorfreude auf eine Testfahrerei ist selten so groß gewesen. Nicht nur, weil ich schon mit dem Vorgängermodell ausgesprochen viel Fahrspaß erleben durfte, sondern auch, weil pünktlich zu meiner Abreise der kalte Winter unsere Heimat Österreich erreichte. Die Flucht vor dem widerlichen Wetter mit Aussicht auf ein grandioses Nakedbike in der spanischen Sonne ließ mein Herz höher und vor allem auch schneller schlagen. Unglücklicherweise währte die Freude nicht all zu lange. Die spanische Sonne zeigte sich zwar sehr wohl über der Testdestination, der Costa Brava in der Nähe von Girona, das Thermometer jedoch kletterte nicht besonders weit nach oben. Doch schnell stellte sich heraus, dass ausgerechnet die kalten und feuchten Straßen eine ideale Testumgebung bieten sollten. Doch dazu später mehr.

    LED-Beleuchtung

    Kawasaki möchte mit der aktualisierten Z900 keine Revolution, sondern bloß eine Evolution vollführen. Der Charakter des Motorrads soll unverändert bleiben, die Sugomi-Naked möchte weiterhin als „Hardcore-Eisen“ erkannt werden. Der Motor wurde kaum angegriffen, die Spitzenleistung von 125PS (9.500 U/min) und 98,6Nm (7.700 U/min) bleibt gleich. Auch die Optik wurde nur dezent überarbeitet, eine andere Scheinwerfer-Maske, neue Blinker und Plastikverkleidungen, mehr nicht. Aus der Sicht des Piloten fällt eigentlich nur das TFT-Display auf, welches den alten und eher unhübschen „Rollertacho“ ersetzt. Ohne die nun vollständig vorhandene LED-Beleuchtung inklusive stylishen Positionslampen an der Front, wäre die neue Z optisch allerdings kaum von der alten zu unterscheiden. Und dennoch darf das aufgefrischte Sugomi-Kleid als gelungen bezeichnet werden, das Bike sieht schärfer aus, bereit, die Krone der Mittelklasse-Nakeds ins Visier zu nehmen.

    TFT-Display

    Exakt diese Nachschärfung ist eine wahrliche Wohltat. Die Z fährt sich unverändert gut. Einfachstes Handling, das keinen Kraftaufwand benötigt. Hohe Stabilität in schnellen Passagen, die sich aus der um nun 20mm höheren Sitzposition perfekt erleben lässt. Auf bzw. viel mehr IN der Kawa fühlt Mann und Frau sich einfach wohl. Und zwar so wohl, dass man ab und zu besser auch einen Blick auf den Tacho werfen sollte. Denn der 948 Kubik Reihenvierzylindermotor katapultiert einen bereits aus der Drehzahlmitte gewaltig nach vorne.  In Sachen Bedienbarkeit lassen sich die einzelnen Fahrmodi einfach während der Fahrt verstellen.  

    Das Fahrverhalten

    Dafür ist das gefühlte Vertrauen in die Maschine noch größer geworden. Nicht nur, weil der versteifte Rahmen das Feedback und die Stabilität weiter erhöht. So ist es wirklich ein erhebendes Gefühl, eindeutig erspüren zu können, was das Motorrad unter einem gerade macht. Auch die nun ab Werk montierten Dunlop Sportmax Roadsport 2 Reifen tragen zu größerer Sicherheit bei. Doch vor allem das ab sofort verfügbare elektronische Auffangnetz in Form der Kawasaki Traction Control lässt einen den Gashahn mit wesentlich mehr Selbstvertrauen aufreissen. Eigentlich hat die Z gar keine Sicherheitseingriffe dieser Art nötig, könnte man meinen. Denn der Motor entwickelt seine Kraft zwar schnell, doch gleichzeitig ausgesprochen linear und berechenbar, das Gummiband lässt grüßen. Auch die Gasannahme ist für ein Modell mit klassischem Gaszug grandios dosierbar und sanft, per modifizierter Einspritzung wurde auch hier nachgebessert. Aber trotzdem möchte ich die elektronischen Helferlein nicht mehr missen. Mir gefällt der Gedanke einfach, unser liebstes Hobby eine Spur sicherer zu gestalten.

    Z900 mit Fahrmodi

    Die KTRC lässt sich per Fahrmodus in drei verschiedenen Stufen einstellen. Im vierten Fahrmodus RIDER kann sie auch komplett abgeschaltet werden. Zusätzlich gibt es einen reduzierten Leistungsmodus, welcher den Poweroutput auf 55% seiner Ursprungsleistung reduziert. Probiert habe ich vor allem den ROAD Modus, der die volle Leistung und die Traktionskontrolle auf Stufe 2 verwendet. Ebenso war ich viel im SPORT-Modus unterwegs, bei voller Leistung und KTRC auf Stufe 1. Bloß den Rain-Modus habe ich persönlich nicht gebraucht, bei 55% Leistung und Traktionskontrolle auf der sichersten Stufe Nummer 3, da ging mir zu wenig vorwärts. Für Einsteiger und Wiedereinsteiger aber sicherlich eine nützliche Einrichtung, vor allem bei widrigen Fahrbahnverhältnissen.

    Die Traktionskontrolle

    Genau solche, also nasse und kalte Fahrbahnen, musste ich leider ausgiebigst befahren. Allerdings konnte ich so auf der einen Seite vom transparenten Feedback des Fahrwerks profitieren. Auf der anderen Seite konnte ich dann ebenso mehrfach erleben, wie die Traktionskontrolle arbeitet. Und zwar erstaunlich gut für ein System, das ohne elektronischen Gasgriff funktionieren muss. Die Eingriffe erfolgen über Drosselklappe und Zündung. Die meiste Zeit auf Stufe 2 blinkte die Kontrollleuchte zwar immer wieder auf, gespürt habe ich davon aber nichts. Nur bei provoziert-übertriebenen Gashahn-Melkvorgängen wurde weniger sanft und ein bisschen ruckartig eingegriffen. Auf Stufe 1 erspart die KTRC sich diese feinen Eingriffe eigentlich komplett und lässt leichte Rutscher zu. Die Züchtigung der zu forschen Gashand erfolgt erst kurz vor der Total-Katastrophe. Gut so, auch sportliche Fahrer werden sich im Einser-Modus nicht weiter bevormundet fühlen!

     

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    Bremstest

    Die halbschwimmenden 300mm Doppelscheiben vorne, bestückt mit zwei 4-Kolben-Bremssätteln, müssen fahrfertige 212kg entschleunigen. Der Initialbiss ist sehr ordentlich, der verstellbare Hebel lässt eine feine Dosierung erspüren. Bloß Bremsmanöver in höchster Geschwindigkeit, mit massivem Zug am Hebel, machen deutlich, dass man sich immer noch im Sattel einer Mittelklasse-Maschine befindet. Die allerletzte Vehemenz fehlt, was ich aber nicht einmal kritisieren möchte. Für richtig flotte Straßenfahrerei ist die Bremskraft mehr als ausreichend, erst im Wahnsinns-Modus wünscht man sich ein kleines Bisschen mehr. Die Z gehört auf die Straße, ohne jeden Zweifel, und dort hat der Wahnsinn ohnehin nichts verloren. Alles gut also.

    Smartphone-Connectivity per Bluetooth

    Ebenso nichts verloren hat mein Smartphone auf dem Motorradtacho. Mit dieser Meinung allerdings stehe ich auf relativ verlorenem Posten. Denn viele Piloten wünschen sich heutzutage Smartphone-Konnektivität. Diese wird nun per Bluetooth und Kawasaki Rideology-App geboten. Es lassen sich dann am Handy die diversen Motorradinfos wie Kilometerstand, Spritanzeige, Service-Erinnerungen etc. anzeigen, ebenso wie Anrufe und empfangene Emails. Den Statistikfreunden wird auch eine Log-Funktion geboten, der wilde Ritt lässt sich am Handy per GPS aufzeichnen. Wäre ich hauptberuflich Motorradjournalist, so hätte ich in diesem Aspekt wohl versagt. Ich habe die Smartphone-Verbindung nämlich nicht selbst ausgetestet, wahrscheinlich aus Prinzip nicht. Allerdings habe ich mir aus verlässlicher Quelle berichten lassen, dass die Konnektivität sich noch eher im Beta-Stadium befindet und derzeit am besten mit iOS Geräten klappt. Bis zum Verkaufsstart im Frühjahr 2020 soll der Betrieb aber reibungslos funktionieren, auch mit Android-Geräten.

    Die Z900 ist bereit für EURO-5

    Die Z900 selbst jedenfalls fährt reibungslos und wunderbar. Der Soundtrack aus dem für EURO-5 vorbereiteten Auspuff wurde auch ein wenig überarbeitet, zum herrlichen Ansauggeräusch gesellt sich jetzt ein heiser-klingender Unterton aus dem Endtopf hinzu. Noch kann legal also wirklich fantastisch klingen, damit wird in der nahen Zukunft aber wohl Schluss sein. Wer ernsthaft überlegt, sich ein motorisiertes Zweirad anzuschaffen, der möge es möglichst bald tun. Besser wird es nicht mehr. Und die Z900 stellt eine ausgezeichnete Wahl für alle Nakedbike-Fans dar, vor allem, weil in Österreich dafür tatsächlich weniger Geld notwendig ist, als für das Vorgängermodell. 10.499€ soll das Vergnügen hierzulande kosten, welches man sich in den Farben Grau/Schwarz, Grün/Schwarz, Weiß/Schwarz und Schwarz/Schwarz gönnen kann. Das deutsche Pendant wird dank fehlender NoVa entsprechend günstiger sein. Ebenso kann in Sachen Wartungskosten ein wenig gespart werden, das Service-Intervall wurde von 6000 auf 12000 Kilometer angehoben. Dies gilt ebenso für A2-Reiter, denn auch die neue Z wird es wieder als drosselbare 70kW Variante geben.

    Ein Nakedbike für fast alle

    Kawasaki selbst möchte mit der Z900 ein Motorrad bieten, das sowohl die entspannte Fahrt durch die Stadt, als auch die enorm-engagierte Anraucherei auf der Landstraße beherrscht. Ein enormer Spagat, den das Bike aber tatsächlich ohne jeden Zweifel hinbekommt. Zusätzlich schafft die Z in meinen Augen ein weiteres Kunststück, wenn es um die gebotene Bandbreite geht. Mir fällt kaum eine andere Maschine ein, die so bedienungsfreundlich und mühelos im Handling ist, auf der anderen Seite aber auch im schnellsten Fahrbetrieb nicht ins Schwanken gerät. Sie eignet sich somit sowohl für den gemütlichen Landstraßen-Genießer, als auch für den blutrauschigen Landstraßen-Vollstrecker. Ich selbst liege als Fahrer irgendwo zwischen diesen beiden Welten und war mit ihr jedenfalls in vollstem Maß zufrieden. Da konnte mich auch die Kleinigkeit der gebotenen Spiegel-Rücksicht, welche zu jeweils einem Drittel nur dem visuellen Studium meiner Ellbogen dienlich war, nicht aus dem Konzept bringen. Das geringe Verkehrsaufkommen auf den spanischen Straßen hat den Blick nach hinten glücklicherweise eh selten notwendig gemacht. Stattdessen gab es für mich den Tacho-freien Blick nach vorn, volle Kraft voraus, Glückshormon-Überflutung, und die eindeutige Einsicht, dass ich erneut der Magie der Kawasaki Z900 erlegen bin. Denn dieses Motorrad lässt mich komplett vergessen, dass ich in Wahrheit kein Reihenvierer-Sympathisant bin. Im Sattel der Z jedoch könnte ich zu einem werden. Und ganz bestimmt bin ich nicht der einzige, der sich nach einer Probefahrt sofort in sie verliebt. Die alte Z900 war eine ausgezeichnete Fahrmaschine. Die neue ist nun in der Gegenwart angekommen und sich gleichzeitig selbst komplett treu geblieben. Und somit eine ganz heiße Anwärterin auf die Krone der nackten Mittelklasse!

    Bestes Preis/Leistungsverhältnis 2020

    Quelle: 1000PS.at And the winner is… Gerne würden wir euch überraschende Neuigkeiten zur Z900 bringen. Doch mehr als die Wiederholung von bekannten Informationen ist nicht drinnen. Dieses Motorrad ist das beste Stück Motorrad welches Du in dieser Preisklasse kaufen kannst. Warum? Hier die Antworten!

    Nach mehreren Monaten Kawasaki Z900 Test Erfahrung würden wir euch gerne mal neue Erkenntnisse zum prächtigen Nakedbike bringen. Doch leider konnten wir dem Motorrad keine neue Geheimnisse entlocken. Je länger wir sie fahren, umso mehr erhärtet sich der grandiose erste Eindruck. Kawasaki hat die Maschine geradezu perfekt entwickelt und im Winter 2020 auf den Markt gebracht. Das Echo von uns Journalisten war gewaltig. Normalerweise wird in so einer Situation der Preis final dann doch etwas höher angesetzt. Nicht so bei der Z900. Auch als absehbar war, dass die Maschine ein famoses Preis-/Leistungsverhältnis bietet, blieb man beim Preis beim fairen Deal. So durften in Deutschland tausende und in der Schweiz und in Österreich jeweils hunderte Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer ein grandioses Motorrad zu einem fairen Preis erwerben.

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    Großes Vertrauen in 1000PS - Viele Kaufverträge ohne Probefahrt unterschrieben

    Was uns bei 1000PS besonders freut! Im Anschluss an unsere Berichterstattung gab es zahlreiche begeisterte Leute aus der 1000PS Community welche ohne Probefahrt den Kaufvertrag unterschrieben. Denn die Maschine wurde knapp und wer zuerst unterschrieb, bekam auch die ersten Bikes aus Japan vom Händler ausgeliefert. Vielen Dank an dieser Stelle für euer großes Vertrauen. Doch wir haben unsere 1000PS Freunde auch nicht enttäuscht. Die Zuschriften waren überwältigend. Alle waren sie happy mit der neuen Z900 im Modelljahr 2020.

    Kaum zu glauben - 948ccm und trotzdem so einfach zu fahren?

    Zuletzt fuhren wir die Maschine bei einer herrlichen Runde im Schweiz - Französischem Grenzgebiet. Die Grätsche welche die Maschine hinkriegt war auch diesmal herzerwärmend. Einerseits fährt sie sich spielerisch einfach wie ein biederes Fahrschulmotorrad. Der Motor ist bei Bedarf zahm, milde und in jedem Drehzahlbereich ohne Zicken. Er ist das fulminante Beispiel für einen großartigen japanischen 4-Zylinder Nakedbike Motor. Im Zuge einer gemütlichen Ausfahrt wird die Maschine niemals böse, laut oder wild. Gibt wohl keine Fahrerin oder keinen Fahrer welcher mit der Maschine nicht zurecht kommt. Man sitzt auch 2020 noch relativ tief im Sattel. Doch auch mit 185cm kann man nun problemlos einen wunderbaren 300km Tag absolvieren.

    125PS zerren an der Kette - wenn Du den Befehl gibst

    Doch wehe wenn du den treuen Begleiter von der Leine lässt. Nicht plötzlich oder sprunghaft doch vehement und mit ernster Miene dreht der Motor nach oben. Linear, wie es sich gehört, wird der Vortrieb immer ernster und die Arme immer länger. Aus dem vermeintlichen Fahrschulmotorrad wird ein waschechtes Powernakedbike. Erst jetzt wird man daran erinnert, dass wir hier von 948ccm, 98Nm und 125 PS sprechen.

    Mit der Jogginghose zum Traualtar?

    Der kongeniale Partner von diesem wunderbaren Antrieb ist das Chassis. Dieses kommt ohne Lametta aus. Für Fans von edlen Details vermutlich teilweise sogar zu bodenständig. Die Bremsen vorne sind konventionell montiert, der Lenker etwas dünn und nachdem man die 125PS genossen hat vermisst man prächtige Details am Motorrad welche diesen Genuss auch optisch unterstreichen. Doch sobald man fährt, spürt man nur noch das gelungene Setup und die vermutlich perfekt getroffene Geometrie. Die Maschine findet die Linie ohne Kraftanstrengung und bleibt auch auf der Autobahn stabil. Man kann sie als Anfänger vorsichtig um die Ecke tragen oder als Henker die Rasten schleifen lassen - in beiden Fällen fühlt sich die Maschine richtig wohl in ihrer Haut. Wäre sie ein Kleidungsstück, dann wäre sie wohl die erste Jogginghose mit der man auch zur Trauung gehen darf. So breit ist das Anwendungsgebiet dieses Motorrades.

    Für 2020 sind die meisten Exemplare dieser Maschine bereits vergriffen. Wir hoffen natürlich, dass die Preise für 2021 einigermaßen gleich bleiben. Wir von 1000PS haben noch ein paar Monate im Sattel vom aktuellen Dauertest Motorrad vor uns. Der Abschlussbericht wird sich jedoch vermutlich nicht viel anders lesen als diese Zeilen hier.

    Fazit: Kawasaki Z900

    Die Kawasaki Z900 kriegt von uns problemlos den Titel - Bestes Preis/Leistungsverhältnis 2020 - verliehen. Die Maschine bietet so viel Fahrspaß, Alltagsnutzen und Adrenalin wie kein anderes Motorrad um diesen Preis. Daher ist es auch keine Überraschung, dass sich die Maschine 2020 unglaublich gut verkauft hat.

     Vorteile

    • Einfach zu dosierender Motor
    • Perfektes Ansprechverhalten
    • Geschmeidiger Drehmomentverlauf
    • Herzerwärmende Spitzenleistung
    • Gutes Chassis macht viel Spaß auf der Landstraße
    • Toller Preis

     Nachteile

    • Abstriche bei der Ausstattung (Quickshifter, keine radiale Bremse)
    • Einzelne Details hätten mehr Liebe vertragen - das prächtige Motorrad hätte es sich verdient

    Tags: Kawasaki

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