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Kawasaki News und Presseberichte

Z H2 Supercharge

Kawasaki Z H2 mit Aufladung

In der Z H2 kommt unser weltberühmter Einliter-Motor mit Kompressor-Aufladung aus der einzigartigen H2-Modelle zum Einsatz. Der zeitlose Sugomi-Style verströmt Kawasaki-DNA.  Dazu kombiniert die elegante Farbgebung, der TFT-Bildschirm der verchromte Lufteinlass die Tradition der Z mit der Technologie der H2-Modelle. Das Motto dabei: "Supercharge your life!"Die Z-Modelle haben eine große Geschichte, die fast 50 Jahre zurückreicht. Mit der Präsentation der kompressorbestückten Z H2 beginnt das zweite Kapitel der Z-Geschichte. Verschiedenste Technologien von Kawasaki Heavy Industries, Ltd., finden sich in der innovativen Z H2 – ein Motorrad,das den Titel "ultimativ" ohne Übertreibung tragen kann. Dieses neue Top-Modell wird die Z-Serie in die Zukunft führen.

 

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Elektronische Cruise Control

Die Cruise Control kann an der Bedieneinheit an der linken Schaltereinheit aktiviert werden und steigert den Komfort auf Strecken mit konstanter Geschwindigkeit.

Assist- & Rutschkupplung

Die Assist- & Rutschkupplung lässt sich mit wenig Handkraft betätigen, was den Komfort steigert und ein Blockieren des Hinterrades beim Herunterschalten verhindert.

Fat-Type-Lenker

Über die Bedienelemente am Fat-Type-Lenker kann man bequem durch die Daten navigieren, den Tempomaten einstellen oder die Menüs individuell konfigurieren.

Farb-TFT-Display

Im Cockpit  ist ein Farb-TFT-Display verbaut, das eine Vielzahl an Informationen bietet. So wird die Geschwindigkeit, Drehzahl, Gang, gefahrene Kilometer und vieles mehr angezeigt.

Gitterrohrrahmen

Der leichte Gitterrohrrahmen der Z H2 bietet Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten, wenn die Power der Kompressormotors genutzt wird. Kombiniert mit einem leichten Handling hat der Fahrer jederzeit die volle Kontrolle über das Motorrad.

Elektronische Assistenzsysteme

Die Z H2 ist mit zahlreichen elektronischen Assistenzsystemen ausgestattet, die die nötigen Informationen durch die verbaute IMU erhalten. Die Systeme helfen, die Leistung  bestmöglich auf die Straße zu bringen. Ein Tempomat sowie Quickshifter sind serienmäßig.

Sugomi & Minimalismus

Das Design basiert auf dem Konzept von Sugomi und Minimalismus. Die Designsprache erinnert an ein geducktes, sprungbereites Raubtier. Der asymmetrische Lufteinlass auf der linken Seite unterstreicht zusammen mit dem Scheinwerfer den dominanten Auftritt.

Komplette LED-Beleuchtung

Die komplette Beleuchtung erfolgt mit LEDs (Front-, Rücklicht, Blinker, Nummernschildbeleuchtung). Daraus resultiert eine hohe Lichtleistung bei geringem Stromverbrauch und langer Lebensdauer. Der Scheinwerfer sorgt in der Dunkelheit für eine gute Ausleuchtung der Straße.

Technische Daten 

Technologie

KIBS: KIBS, das hochpräzise Kawasaki ABS für den Supersport-Einsatz, ist mit hochsensiblen Kontrollsystemen ausgestattet, die die Sicherheit beim Bremsen in Gefahrensituationen erhöhen, gleichzeitig aber die elektronische Regelung bei harten Sporteinsätzen auf ein Minimum beschränken.

KQS - Kawasaki Quick Shifter:  Als Bestandteil der Serienausstattung hilft KQS dem Fahrer, die Beschleunigung auf der Rennstrecke zu maximieren, indem Schalten bei Vollgas ermöglicht wird.

IMU:  Die kompakte IMU arbeitet in 6 DOF (Freiheitsgraden): 5 gemessen + 1 berechnet. In Kombination mit Kawasakis eigenem Programm zur dynamischen Modellierung ermöglichen die Eingaben der IMU eine noch präzisere Wahrnehmung der Fahrwerksausrichtung, essenziell für die Entwicklung der Elektronik von Kawasaki auf die nächste Stufe.

Elektrische Drosselklappensteuerung: Dank der vollelektronischen Kawasaki-Drosselbetätigung kann das Motorsteuergerät die Zufuhr von Kraftstoff (über die Einspritzventile) und Luft (über die Drosselklappen) zum Motor exakt dosieren.

KLCM - Kawasaki Launch Control Mode: KLCM (Kawasaki Launch Control Mode) optimiert die Beschleunigung aus dem Stand durch elektronisches Motormanagement, um das Durchdrehen der Räder zu verhindern.

Kompressor: Da die Entwicklung komplett im eigenen Haus erfolgte, konnte der Lader perfekt auf die Motoreigenschaften der Ninja H2R/H2 zugeschnitten werden. 

Assist- und Rutschkupplung: Die Assist- und Rutschkupplung ist leichter zu betätigen und hilft, bei starker Motorbremsung ein Stempeln des Hinterrads zu verhindern.

Traktionskontrolle mit 3 Betriebsmodi: Das dreistufige KTRC ist für eine Vielzahl von Fahrsituationen geeignet. Die Stufen 1 und 2 bieten erweiterte Möglichkeiten für eine sportliche Fahrweise. Die Stufe 3 ist speziell für mehr Sicherheit und Stabilität auf rutschigen Untergründen gemacht.

2 Power-Modi: Die verschiedenen Power-Modi erlauben es dem Fahrer, die Leistungsabgabe so zu steuern, dass sie zur momentanen Fahrsituation passt. Er kann zwischen „Full“ und „Low” (Low: ca. 75 % der vollen Leistung, mit sanfterem Ansprechverhalten) wählen.

Elektronische Cruise Control: Dieses System ermöglicht entspanntes Cruisen, da der Fahrer sich nicht mehr ständig um das Gas kümmern muss. Dies verringert die Belastung der rechten Hand bei Langstreckenfahrten und trägt damit zu einem hohen Fahrkomfort bei.

Anzeige für wirtschaftliche Fahrweise: Die Anzeige für wirtschaftliche Fahrweise (Economical Riding Indicator) erscheint auf dem LCD-Bildschirm, um auf einen günstigen Kraftstoffverbrauch hinzuweisen.

Smartphone-Konnektivität: Die Smartphone-Konnektivität trägt maßgeblich zum Erlebnis des modernen Motorradfahrens bei und lässt Sie kabellos mit Ihrem Bike kommunizieren.

1000PS

Bei Kawasaki hat man offensichtlich verstanden, worum es geht – nach der Ninja H2 vor fünf Jahren bescheren uns die Grünen nun ein bombastisches Naked Bike mit Kompressoraufladung und bekommen zu Recht die volle Aufmerksamkeit in der großen Menge an Motorradneuheiten 2020. Optisch im Sugomi-Stil der Z1000 gehalten befeuert die Z H2 der, aus der Ninja H2 bekannte 998 Kubik große Reihenvierer, der erst durch den Schriftzug „Supercharged“ etwas ganz Besonderes wird!

Warum nur traut sich kein anderer Hersteller an die Kompressoraufladung heran? Nun, den Grünen kann es nur recht sein, immerhin ist Kawasaki so der einzige Hersteller, der in der Supersport-, der Touring- und neuerdings auch in der Naked Bike-Klasse Modelle mit der Aufschrift „Supercharged“ im Programm hat. Mit den 310 PS der ultraexklusiven Kawasaki Ninja H2 R hat ja hoffentlich niemand gerechnet und auch die 231 PS der „normalen“ Ninja H2 wurden es nicht, aber immerhin stehen am Papier der neuen Z H2 stolze 200 PS bei 11.000 Umdrehungen und gewaltige 137 Newtonmeter maximales Drehmoment bei 8500 Touren.

Die neue Kawasaki Z H2 ist vollgestopft mit Hightech-Elekronik

Damit lassen sich bestimmt sehr gut und vor allem lange schwarze Striche auf den Asphalt malen – wenn man dafür die vielen Elektronik-Helferlein der Z H2 deaktiviert. Geht es allerdings nicht um primitiven Gummiabrieb, sondern um schieren Vortrieb, dürfte KLMC (Kawasaki Launch Control Mode) ein hilfreiches Tool dafür sein. Ansonsten sind alle bekannten Kawasaki-Gadgets mit an Bord: KTRC (Kawasaki Traction Control), Wheelie Control, KCMF (Kawasaki Cornering Management Function), KIBS (Kawasaki Intelligent Braking System), Electronic Cruise Control (so nennen die Grünen den Tempomat), eine Voll-LED-Beleuchtung, KQS (Kawasaki Quickshifter up/down), die Riding Modes Sport, Road, Rain und Rider (frei konfigurierbar), sowie drei Power Modes (Full mit 100% Leistung, Middle mit 75% Leistung und Low mit 50% Leistung – letzteren vermutlich für Fahrschulen, wer will schon auf einer 200 PS-Maschine nur 100 PS?).

Hochwertigste Komponenten von Showa und Brembo

Zum Abschmecken der Hightech-Lawine noch ein übersichtliches TFT-Farbdisplay mit der Option „Rideology the App“ als Connectivity-Lösung zum Verbinden mit Handy und anderen Elektronikgeräten. Witzig und in Wahrheit auf der Z H2 auch sinnvoller ist die Schräglagenanzeige, die ich persönlich auf der Versys 1000 SE auch ziemlich witzig fand – aber eben nur witzig. Bei der Hardware vertraut Kawasaki auf vertraute und hochwertige Ware: Frontgabel und Monofederbein von Sachs, die USD-Gabel in SFF BP-Bauweise (Seperate Function Fork Big Piston), natürlich voll verstellbar.

Erstaunlicherweise setzt Kawasaki bei den Bremsen zwar auf gute Brembo-Zangen, da aber auf den Typ M4.32 und nicht auf das noch bessere M50-Modell. Nun ja, auch die 4.32er wird die Z H2 anständig zum Sitllstand bringen. Wenn auch das Gewicht von 239 Kilo fahrfertig darauf hindeutet, dass die Z H2 keineswegs als leichtes, flinkes Motorrad durchgehen möchte, sondern vielmehr als richtig stabiles Hypernaked Bike. Dafür sollte auch der, so wie bei der Ninja H2 aus Stahl-Gitterrohr gefertigte Rahmen sorgen.

Das Design der neuen Kawasaki Z H2 erinnert mehr an Z1000-Sugomi als an Ninja H2

Optisch sieht die neue Z H2 wie bereits erwähnt mehr der Z1000 ähnlich als ihren H2-Schwestern – was mich persönlich nicht stört, denn der große, mittige Rundscheinwerfer hätte ohnehin nicht so gut zum Naked-Auftritt gepasst. Stattdessen wirkt die Z H2 wie eine größere Z1000 und bekommt als interessanten Design-Schmäh einen Ansaugstutzen, der ihr einen asymmetrischen Touch verleiht. Zu erwarten ist dadurch, dass neben diesem typischen und süchtig machenden (bitte ausprobieren!) Zwitschergeräusch des Kompressors auch herrliche Ansaugklänge ertönen dürften.

So viel sei schon gesagt: Auch die neue Kawasaki Z H2 wird kein Sonderangebot

Die erste Sitzprobe werden wir auf der EICMA 2019 bereits ab 5. November in Mailand machen, es scheint aber schon jetzt klar, dass die neue Kawasaki Z H2 mit ihrem hohen und breiten Lenker ein sehr komfortables Naked Bike werden könnte. Als Farben wird es in Ninja H2-Manier eine silbergraue Version mit grünem Rahmen geben, eine schwarze Variante mit rotem Rahmen und eine ganz schwarze Z H2. Wir vermerken sehr positiv, dass Kawasaki bereits jetzt alle Daten und Fakten ganz freiwillig heraus gerückt hat, eine wichtige Sache bleiben uns die Grünen aber noch schuldig - die Preise werden erst gegen Ende des Jahres erwartet, soviel sei schon mal gesagt: Sonderangebot wird auch die nackte Z H2 nicht werden, aber das hat bei diesem absolut exklusiven Charakter wohl auch niemand erwartet.

Quelle: 1000PS.at