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Aprilia bei Ginzinger "be a racer"

RSV4 1100 Factory

Breaking News: Aprilia RSV4 1100 Factory gewinnt die Rennstreckenwertung 2019. Vergleichstest Motorrad 2019. 
Seit 2009 gehört die RSV4 zu den Erfolgsmodellen der Marke Aprilia. Die Aprilia RSV4, die ganz gezielt für den Gewinn der Superbike-WM entwickelt und gebaut wurde, gilt bis heute als die Referenz ihrer Klasse. Permanent weiterentwickelt, präsentiert sich die neue RSV4 1100 Factory. Sie ist die leichteste und mit 217 PS leistungsstärkste RSV4, die je gebaut wurde.

 

Optisch erkennt man die Änderungen am Motor der RSV4 2019 natürlich nicht sofort an. Doch im Sattel dürfte das Leistungsplus doch zu spüren sein. Üppige 217 PS stehen ab sofort zur Verfügung. Möglich gemacht wurde das durch eine Hubraumerhöhung auf 1078 ccm. Grundsätzlich ist das keine schlechte Idee. Hobbyracer sind ohnehin nicht durch irgendwelche Hubraumlimits beschränkt. Und die Leistung über Hubraum und nicht über Drehzahl zu erhöhen ist für den Hersteller billiger und für den Endkunden oft einfach fahrbarer. Im Falle der neuen RSV4 1100 Factory wurde die Hubraumerhöhung über dickere Kolben bewerkstelligt. Die Bohrung wurde von 78 auf 81 mm erhöht. Der Hub blieb mit 52,3 mm gleich. Das Verdichtungsverhältnis blieb mit 13,6:1 ebenfalls gleich.

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Änderungen nicht nur beim Hubraum

Doch die Neuerungen beschränken sich natürlich nicht nur auf die Kolben samt Zylinder. Auch beim Ölkreislauf wurde Hand angelegt. Eine neue Ölpumpe liefert nun mehr Durchfluss durch den

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Kreislauf. Auch das Getriebe wurde etwas angepasst. Der 5. und 6. Gang ist nun etwas länger übersetzt. Da werden die Hobbyracer auf den Zielgeraden in Mugello aber auch am Slovakiaring intensive Striche zeichnen - in die Unterhosen. Weitere Änderungen wurden an der Einspritzanlage, den Drosselklappen und natürlich am Mapping vorgenommen. Die maximale Leistung von 217 PS steht bei 13.200 Umin an. Die Maximaldrehzahl beträgt 13.600 Umin.

Mehr Hubraum bedeutet mehr Drehmoment

Noch spektakulärer als das Plus bei der Leistung ist natürlich das Plus beim Drehmoment. 122 Nm bei 11.000 Umin stehen nun zur Verfügung. Klingt merkwürdig: Doch Piloten mit weniger Talent, könnten von dem neuen Motor noch mehr profitieren als die Profis. Denn nun sind weniger exakte Gangwechsel nötig und der Motor kann bei niedriger Drehzahl gefahren werden. Abgerundet wird das neue Paket von einer neuen Akrapovic Titananlage und einem neuen Mapping für das APRC Elektronikpaket.

Feintuning bei der Chassisgeometrie

Stillstand ist Rückschritt! Und selbst eine ausgereifte Maschine wie die RSV4 kann immer noch verbessert werden. Aprilia optimiert das Motorrad auch beim Chassis im Detail. Zum Beispiel: Der Gabelkopfwinkel nimmt ab und der Radstand wurde um 4 mm verringert. Ziel: Mehr Druck am Vorderrad. Bei der Öhlins Gabel wurde der Federweg um 5 mm erhöht und eine neues Setup spendiert. Beim Heck wurde die Schwinge versteift. 

Helleres TFT Display

Mehr Power wurde auch dem TFT Display spendiert. Dieses leuchtet nun heller und soll somit auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar sein. Das Gewicht der neuen Maschine wird von Aprilia mit 199 kg fahrfertig angegeben.

Tags: TFT, Chassis, Supersport