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YZF-R1

YZF-R1

Entwickelt ohne Kompromiss und gebaut mit dem ausgefeiltesten Motor und der anspruchsvollsten Chassis-Technologie, ist die neue YZF-R1 die ultimative Yamaha-Supersport.

 R Geschichte. Deine Zukunft.

Ausgestattet mit einer aggressiven neuen, von der M1 abgeleiteten Motorhaube bietet die aerodynamischere Karosserie die ultimative Leistung. LED-Scheinwerfer der nächsten Generation und neu gestylte LED-Positionslichter verstärken die einschüchternde Präsenz dieses Bikes – und mit der neuen  Bremskontrolleund dem Motorbrems-Management-System hast du die volle Kontrolle.

 

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Jede der sieben verstellbaren elektronischen Fahrhilfen kann in Sekundenschnelle via das YRC-System feingetunt werden. Und mit der leistungsverstärkten Federung, einem hoch verfeinerten EU5-Motor und Premium RS11-Reifen hat die YZF-R1 gerade den Balken auf ein neues Niveau gehoben.

Auf einen Blick

  • Aerodynamische neue Karosserie im M1-Stil
  • Verfeinerter, hocheffizienter EU5-Motor mit 998 ccm Hubraum
  • LED-Scheinwerfer der nächsten Generation und Positionslichter
  • Verstärkte vordere und hintere Federungs-Performance
  • Neue 2-Modi Bremskontrollen-Kurven-ABS
  • Neues 3-Modi Motorbrems-Management-System
  • Ride-by-Wire APSG-Drosselklappe
  • Optimiertes Startkontrollsystem
  • Vordere 320 mm Bremsscheibe, neue Hochfriktions-Bremsbeläge
  • Neueste Bridgestone Battlax RS11 Reifen
  • Premium-Finish mit herausragender Bauqualität
  • Leistungsverstärkte TFT-Instrumente mit EBM und BC-Displays

Das Yamaha Motor-Unternehmen hat sein erstes Rennen nur 10 Tage nach der Gründung des Unternehmens gewonnen. Und dieser brennende Wunsch, Rennen zu fahren, definiert Yamaha weiterhin bis zu diesem Tag und das ist, was es dem Unternehmen ermöglicht, Hochleistungs-Supersport-Bikes wie die neueste YZF-R1 zu kreieren.

Yamaha YZF-R1Aerodynamische Karosserie im M1-Stil

Die YZF-R1 sieht schärfer aus als je zuvor mit ihrer neuen Motorhaube im M1-Stil und der voll integrierten Verkleidung, die dem Bike ein aggressiveres rennentwickeltes Profil verleiht. Indem man Ihnen ermöglicht, dem Bike näher zu sein, verstärkt diese leichtgewichtige Karosserie die aerodynamische Effizienz um über 5 % für eine verbesserte Hochgeschwindigkeits-Performance.

Yamaha YZF-R1Hocheffizienz-Crossplane-Motor

Ein Schlüssel-Feature des Motors mit 998 ccm Hubraum ist die Crossplane-Kurbelwelle mit ihrer ungeraden Zündfolge, welche eine starke, lineare Kraftentfaltung bietet. Mit einem neuen hocheffizienten Ansaugsystem neben den neu designten Schlepp-Kipphebeln liefert dieser rennentwickelte Motor eine verfeinerte hohe Leistung bei der Kraftentfaltung und ist EU5-konform.

Yamaha YZF-R1Verbesserte Federungs-Performance

Die YZF-R1 ist mit einer leistungsverstärkten 43 mm Kayaba-Gabel mit Dämpfungsventilen ausgestattet. Zusammen mit den überarbeiteten Einstellungen der hinteren Stoßdämpfer, verleiht Ihnen dies ein verstärktes Gefühl der direkten Verbundenheit mit der Straße - es fühlt sich, als ob sie eine Erweiterung zu deinem Körper wäre.

Yamaha YZF-R1Neues Bremskontrollsystem

Die Technologie verändert die Art wie wir fahren und die neueste YZF-R1 bietet nicht weniger als sieben elektronische Kontrollsysteme. Mit zwei Modi analysiert das neue Bremskontrollsystem Systemanalysedaten wie Schräglage und gleitende Beschleunigung und reguliert den hydraulischen Bremsdruck, um Rädersperren zu verhindern.

Yamaha YZF-R1Motorbrems-Management-System

Das neue Motorbrems-Management-Systemerlaubt dir, die Motorbremskraft zu regulieren. Unter Verwendung von Daten unterschiedlicher Sensoren passt das EBM die Drosselöffnung, den Zündzeitpunkt und die Kraftstoffeinspritzung an um sich an unterschiedliche Fahrsituationen anzupassen.

Yamaha YZF-R1LED-Scheinwerfer 

Die neue Motorhaube im M1-Stil wurde mit neu gestylten LED-Scheinwerfern ausgestattet, welche den bedrohlichen Look des neuesten Modells verschärfen. Das aggressive neue Gesicht der YZF-R1 bietet auch neue Positionslichter, welche die Straßenpräsenz des Bikes verstärken und sein reines, rennsport-erprobtes Design hervorheben.

Yamaha YZF-R1Optimiertes Startkontrollsystem

Unter Verwendung von Daten einer weiten Bandbreite von Sensoren verleiht Ihnen das YZF-R1 Startkontrollsystem eine verbesserte Kontrolle während der Rennstarts. Für sogar schneller Starts wurde der LCS1-Modus modifiziert, um bei 9.000 U/min mit einer Drosselklappen-Öffnung von 41 Grad zu aktivieren.

Yamaha YZF-R1Neue Hochfriktions-Bremsbeläge

Die vordere doppelte 320 mm Bremsscheibe mit Monoblock-Bremssättel ist für ihr bemerkenswertes Bremsgefühl und ihre Performance berühmt - nun mit einem Hochfriktions-Bremsbelagmaterial, welches ein noch kräftigeres Bremsmanöver bietet, was um  das gesamte Potential von diesem legendären Supersport zu erforschen.

1000PS Bericht

Yamaha YZF-R1 Test 2020 - das schnelle Quartett | Das japanische Superbike im Vergleich mit Aprilia, BMW und Honda | Quelle: 1000ps.at

Ihr wollt die Besten der Besten? Die absoluten Technologieträger? Die Maschinen mit dem besten Leistungsgewicht? Dann schaut bei unserem „schnellen Quartett“ rein! Vier Superbikes der Extraklasse werden von uns sowohl auf der Landstraße als auch auf der Rennstrecke unter die Lupe genommen. Wie schlägt sich die „schwache“ Yamaha YZF-R1 im Vergleich mit der BMW S 1000 RR und den beiden Power-Monstern Aprilia RSV4 1100 Factory sowie Honda CBR1000RR-R Fireblade SP?

Die Superbike-Kategorie ist doch eine Klasse für sich als die Honda CBR1000RR Fireblade als erstes Superbike mit ABS kam, wurde das noch mit Argwohn hingenommen. Heute ist es Standard-Equipment. Als sich die ersten Hersteller anschickten, Fahrmodi in ihre Superbikes einzubauen, wurden diese als unnötiger Schnickschnack abgetan. Heute hat jedes Superbike, das etwas auf sich hält, allen möglichen Pipapo an Bord. Und als das erste Superbike mit 200 PS die Bühne betrat, meinten viele, dass niemand so viel Leistung braucht. Heute kommen diese Raketen mit fast 220 PS daher.

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Moderne Superbikes wie die Yamaha YZF-R1 haben ein Luxusproblem

Also schon interessant, wie sehr sich die Dinge in Sachen Leistung bei Superbikes in Richtung Luxusproblem verschoben haben - nicht einmal sehr schnelle Fahrer können das Potential der aktuellen Eisen jenseits der 200 PS auf der Landstraße abrufen. Und selbst auf der Rennstrecke hat man mittlerweile sogar auf dem schwächsten Gerät unseres schnellen Quartetts völlig ausreichend Power unterm Hintern. Die Rede ist von der Yamaha YZF-R1, die mit ihren nur 200 PS bereits gegenüber der BMW S 1000 RR mit 207 PS ins Hintertreffen gerät, gegenüber den beiden vollauftrainierten Aprilia RSV4 1100 Factory und Honda CBR1000RR-R Fireblade SP mit jeweils 217 PS eigentlich arg ins Straucheln kommen müsste. Eigentlich. Theoretisch. Rein von der Papierform her.

Die Yamaha R1 überzeugt mit ihrem agilen Charakter

Das wahre Leben sieht glücklicherweise anders aus, denn wie bereits erwähnt, hat die Endleistung ziemlich wenig mit der Performance auf einer öffentlichen Landstraße zu tun und selbst auf der Rennstrecke kann die Yamaha immer noch mit ihrem überaus agilen Charakter einige fehlende PS gutmachen. Ich gebe zu, dass selbst jemand wie ich, der sich selbst nicht als schneller Racer bezeichnen würde, einen gewissen Unterschied auf Geraden ausmache eine Honda Fireblade etwa zieht mich einfach noch ärger bis ans Ende der Geraden und schafft einen höheren Topspeed.

Mächtig Power schon aus dem Drehzahlkeller bei der Yamaha R1

Im kurvigen Infield oder auf der Landstraße geht es aber um viel mehr als Power. Da kann die R1 dann mit ihrem Motorlayout punkten, dessen Hubzapfenversatz (Crossplane-Prinzip) für einen ordentlichen Antritt schon von weit unten sorgt. Das macht Laune, die bei der Honda erst ab rund 6000 Touren aufkeimt dann aber gewaltig. Selbst die Aprilia, die mit ihrem V4-Motor einen heftigen Punch von weit unten erwarten ließe, lässt sich bis ca. 5500 Touren bitten, auch bei ihr kommt erst dann der Tritt in den Hintern. Bleibt schließlich die BMW, die sich meiner Meinung nach als Universal-Superbike etabliert hat: Zieht von unten zielstrebig hoch, überrascht niemanden, hat in allen Lebenslagen genug Schmalz und benimmt sich auch im engeren Winkelwerk angenehm agil. Das kann die Yamaha ähnlich gut und auch die Honda reagiert auf Anhieb herrlich intuitiv und direkt, macht also genau das, was man ihr mit noch so kleinen Impulsen am Lenker befiehlt. Die Aprilia ist zwar auch alles andere als ein störrisches Biest, verlangt aber irgendwie am meisten Input des Fahrers, um dann natürlich auch extrem präzise um diverse Radien zu zirkeln. 

In Sachen Elektronik bleiben sich alle vier Geräte nicht viel schuldig - was derzeit an Elektronik machbar ist und auch Sinn macht, ist im gesamten Quartett drinnen. Okay, ein elektronisch verstellbares Fahrwerk, auf der Honda sogar von Öhlins, macht natürlich durchaus Sinn, fehlt der Yamaha aber gar nicht so sehr. Sucht man das berühmte Haar in der Suppe, könnte man der Yamaha ankreiden, dass sie ein ziemlich kleines TFT-Display besitzt und damit nicht mehr ganz State-of-the-Art wäre. Allerdings bin gerade ich mit der Ablesbarkeit voll und ganz zufrieden und ich bezeichne mich selbst gerne als schasaugert, also ziemlich verloren, wenn es darum geht, kleine Mäusekinos abzulesen. Aber die Yamse macht das trotzdem sehr gut, wenn auch das Display der BMW alles in allem am besten kann. Doch auch das sind ganz einfach persönliche Präferenzen, die nicht jeder teilen muss.

Die Yamaha YZF-R1 ist eine geniale Landstraßen-Rakete

Insgesamt zeigt sich also, dass die fehlende Leistung gegenüber der Aprilia und der Honda nicht zwangsweise eine schlechtere Performance darstellt. Ganz im Gegenteil, auf der Landstraße kann die Yamaha mit ihrem Crossplane-Triebwerk, das bereits ab Standgas agil Fahrt aufnimmt, voll punkten. Lediglich die Bremsanalge scheint zumindest auf der Rennstrecke der einzige Schwachpunkt an der R1 zu sein. Mit radial montierten Monobloc-Vierkolbenzangen machen die Japaner zwar grundsätzlich alles richtig, sehr schnelle Piloten bemängeln aber die geringere Bremskraft gegenüber den drei Konkurrentinnen. Für die Landstraße hingegen passt die gut dosierbare Bremsanlage bestens.

Dennis` Senf zur Yamaha YZF-R1:

Die Yamaha ist nach wie vor eine wirklich ausgewogene Supersportlerin und ein echter Geheimtipp in der aktuellen Königsklasse. Warum fragst du dich? Ganz einfach, die Maschine ist unfassbar leicht zugänglich, ähnlich wie die BMW, hat jedoch ein viel aufregenderes Aggregat als ihre Konkurrenz aus Bayern. Mehr Thrill, mehr 1000er-AHA-Erlebnis, was zumindest für mich ein deutliches Plus an Spaß auf der Landstraße bedeutet. Zwar hat die Yamaha kein elektronisches Fahrwerk und auch nicht die bissigste Bremse, doch das braucht sie auch gar nicht! Die R1 ist ein in sich stimmiges und hervorragend aufeinander abgestimmtes Gesamtkonzept, was sowohl Anfängern in der Supersportler-Welt als auch alten Hasen gleichermaßen Spaß und Action besorgen wird, ob auf der Rennstrecke oder auf der Landstraße. Die Sitzposition und Ergonomie ist sportlich und gut verträglich. Gerade im Vergleich zur Fireblade oder Aprilia  dürften sich auf der Yamaha alle jene wohl fühlen, die auf den anderen Supersportlern klammheimlich schnell eintretende Nackenschmerzen verspürt haben. Zugänglich, transparent, solide mit einer gehörigen Portion Thrill: Das ist meine Landstraßen Supersportler Königin zum aktuell besten Preis unter allen Konkurrenten - klare Kaufempfehlung!

Mex` Senf zur Yamaha YZF-R1:

Das CP4 Aggregat in der R1 holt sich für mein Empfinden zusammen mit dem Motor aus der BMW S1000RR die Krone auf der Landstraße. Schon unten raus ist einiges los, die kräftige Drehzahl-Mitte macht dann aber richtig Spaß. Damit fährt sie sich im Alltag sehr kraftvoll und souverän. Der raue Sound, welchen die ungleichmäßige Zündfolge unterdessen liefert, ist absolut genial ohne dabei aufdringlich laut zu werden. In Sachen Ergonomie positioniert sie sich im Durchschnitt, man könnte auch sagen, gerade richtig. Nicht ganz so komfortabel wie die BMW aber auch nicht so kompakt und kompromisslos wie die Aprilia. Selbst als großgewachsener Pilot findet man sich perfekt im Sattel zurecht. Die Überraschung beim Fahrwerk: Unsere Yamaha kommt als Einzige im Test ohne jegliche Elektronik bei den Federelementen aus. Macht aber nichts, denn es funktioniert quasi "Out of the Box" alles bestens.

In schnellen Kurven liegt sie zwar nicht ganz so satt und präzise wie die Honda und will auch mit etwas Druck in den Radius geführt werden, jedoch hinterlässt das Chassis in Summe einen absolut soliden Eindruck. Den einzigen echten Minuspunkt im Test heimste sich bei mir die Bremse der Yamaha ein. Während auf der Landstraße die Verzögerungsperformance noch in jeder Lebenslage als ausreichend bezeichnet werden kann, knickte im späteren Verlauf unseres Tests, nach einigen flotten Runden am bremsintensiven Red Bull Ring, die Anlage etwas ein. Nach 20 Minuten auf der Strecke konnte der Hebel näher zum Griff gezogen werden als mir lieb war. Abschließend darf noch erwähnt werden, dass der Blick aufs Preisschild klar macht, warum hier nicht an allen Ecken und Enden die teure Edelware glänzt - dafür gibt es bei den blauen Japanern immerhin auch noch die R1M im Regal. Für mich in Summe dennoch der absolute Preis-Leistungs-Sieger.

Fazit: Yamaha YZF-R1

Die Yamaha YZF-R1 ist ausgereift und macht zahllose Rennstreckenpiloten glücklich. Der Motor glänzt durch Leichtigkeit und Agilität, die Sitzposition überrascht positiv und das Handling ist radikal aber immer noch „massentauglich“. Die Maschine fällt optisch und auch durch den herzerwärmenden Sound sofort auf. Vor allem auf der Landstraße punktet das Motorrad mit den bekannten Stärken: Toller Motor, tolle Elektronik, tolles Paket! Ein echter Fahrgenuss!

 Vorteile

  • kräftiger Motor
  • sauberes Ansprechverhalten
  • toller aber nicht aufdringlicher Sound
  • stabiles Chassis
  • hochwertige Elektronik
  • wunderbar edler Gesamteindruck

Nachteile

  •  Bremse auf der Rennstrecke nicht zu 100 Prozent zufriedenstellend

Technische Daten

Tags: Supersport

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