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Suzuki

V-Strom 1000

Die hervorragende Bremsanlage der großen V-Strom mit Bosch-ABS erhält hochkarätige Unterstützung durch das Upgrade zum schräglagentauglichen ABS. Mittels 5-Achsen-Sensor, der so genannten IMU (Inertial Measurement Unit) wird neben den Raddrehzahlen auch die Bewegung des Motorrades in die ABS-Regelung einbezogen.

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Wann immer das System erkennt, dass die aktuelle Bewegung des Motorrades einen ungenügend stabilen Fahrzustand darstellt, greift es sanft ein, senkt und regelt den Bremsdruck selbstständig an beiden Rädern. Die Stabilität wird im Rahmen der verfügbaren Traktion wieder hergestellt. Das kombinierte Bremssystem bremst selbsttätig auch das Hinterrad ab, wenn am Vorderrad der Bremsdruck den als zulässig programmierten wert übersteigt. Wenn in Schräglage plötzlich oder stark gebremst werden muss, unterstützt diese Technologie den Fahrer im Rahmen des Möglichen dabei, die vorgesehene Kurvenlinie beizubehalten.

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Bis zum Horizont. Und weiter.

Die neue V-Strom 1000 hebt das Komfortniveau weiter an. Die neue Verkleidung leitet den Fahrtwind kontrolliert um die Passagiere. In Kombination mit ihrem leichtfüßigen Charakter ist der Weg frei für lange Etappen mit großem Fahrspaß und entspannter Ankunft. Da kann die Reise gar nicht weit genug gehen.

Exzellenter Windschutz individuell einstellbar

Das effiziente Windschild ist jederzeit und blitzschnell mit einer Hand auf einen von drei Neigungswinkeln einstellbar. Mittels 4 Schrauben lässt sich auch die Höhe dreifach verändern. Die neue Scheibe ist 49 mm höher mit einer flacheren Abrisskante für deutlich mehr Komfort und bessere Sicht.

Wind- und Wetterschutz für die Hände ist vor allem dann wesentlich, wenn man unter Bedingungen unterwegs ist, bei denen Andere lieber am warmen Ofen sitzen. Deshalb gibt es diesen Schutz bei der neuen V-Strom 1000 jetzt serienmäßig statt optional. Die schicke Motorverkleidung ist ebenfalls bereits ab Werk dabei.

So leicht ablesbar und leicht bedienbar müssen Instrumente sein wie das der neuen V-Strom. Neben dem großen Drehzahlmesser sind neben den üblichen Kontrollleuchten und Anzeigen Außentemperatur, Momentan- und Durchschnittsverbrauch, Restreichweite, Batteriespannung und Glatteiswarnung* im Informationsangebot. Alle nicht permanenten Anzeigen sind mittels Schalter am linken Lenkerende abrufbar. Auch der Tageszähler kann jetzt von hier aus zurückgestellt werden.

Komfort für Alle

Die Sitzbank bietet luxuriösen Komfort für Fahrer und Sozius, ohne die sportliche Komponente der Bewegungsfreiheit zu vernachlässigen durch den im hinteren Teil schmalen Tank. Seine gemäßigte Höhe macht den Fahrersitz leicht zugänglich und sorgt für ein sicheres Gefühl durch guten Stand. Weil die “richtige” Höhe relativ und individuell verschieden ist, sind optional Sitzbänke für 30 mm mehr oder weniger Sitzhöhe verfügbar. Das neue Design ist mit doppelter Naht und Suzuki Schriftzug nicht nur schön, sondern im seitlichen Bereich mit dem rutschfesten Material der RM-Z Motocrosser auch sehr praktisch.

Funktionalität und leichte Bedienbarkeit tragen wesentlich zum Charme der V-Strom 1000 bei. Für Funktionen wie die Einstellung der Vorspannung am Federbein für Soziusbetrieb ist kein Werkzeug nötig, und die 12V-Steckdose für das Navi oder zum Aufladen anderer Geräte ist leicht zugänglich direkt unterhalb der Instrumente angebracht.

Beim Anlassen des Motorrades hält der Fahrer den Startschalter normalerweise solange gedrückt, bis der Motor zündet. Mit dem Suzuki Easy Start System genügt dafür wie bei einem modernen Auto ein kurzer Druck auf den Startschalter. Das Steuergerät erkennt das Signal und lässt den Anlasser über einen bestimmten Zeitraum laufen.

Überzeugende Leistung

Stark und vielseitig kommt der 90° V-Twin als idealer Antrieb für einen Adventure Tourensportler. Er liefert mühelose Beschleunigung in jeder Situation. Das fette Drehmoment mit seinem Maximum schon bei 4000 min-1 macht Runterschalten beim Überholen eher unnötig. Das fortschrittliche Motormanagement garantiert Verbrauchswerte am unteren Rand des Möglichen und saubere Leistung unter Euro4 Niveau.

 

Low RPM Assist

Über die Leerlaufregelung wird die Motordrehzahl beim Starten und bei geringer Geschwindigkeit geringfügig erhöht. Diese neue Funktion reduziert deutlich die Neigung zum plötzlichen Ausgehen oder Abwürgen, zu der große Zweizylinder allgemein tendieren. Der Low RPM Assist ermöglicht außerdem sanfteres Anfahren und bessere Kontrolle des Motors im Stop-and-Go-Verkehr.

Suzuki Clutch Assist System (SCAS)

Der Kupplungsassistent der V-Strom 1000 hat zwei Funktionen. Kontrolliertes Durchrutschen der Kupplung beim harten Herunterschalten verhindern das Rutschen oder “Stempeln” des Hinterrades unter diesen Bedingungen. Die Erhöhung des Anpressdruckes auf die Kupplungsscheiben unter Last ermöglicht weichere Kupplungsfedern und somit weniger Handkraft zum Ziehen der Kupplung.

Suzuki Traction Control System (STCS)

In 2 Stufen einstellbar (und abschaltbar) macht die Traktionskontrolle manche Fahrsituation entspannter und das Fahren auf Dauer weniger anstrengend. Modus 1 ist für den schnelleren Ritt mit wenig Systemeingriff, Modus 2 ist dagegen gut für nassen und rutschigen Untergrund.

Saubere Leistung

Das Suzuki Exhaust Tuning System (SET) ist eine elektronisch gesteuerte Auspuffklappe für optimalen Drehmomentverlauf und Klangcharakter. Zur Einhaltung der Euro4 Norm sind nun zwei Katalysatoren in Tandem-Anordnung zur Abgasreinigung eingesetzt.

BIG Heritage, BIG Adventures

Mit dem an die originale DR BIG erinnernden Schnabel nimmt die V-Strom alle Straßen und Wege souverän unter die Räder. Die Enkelin der DR BIG steht bereit zur Unterstützung Deiner Abenteuer, seien sie BIG oder alltäglich. Die Suzuki DR BIG war die erste Großenduro mit einem “Schnabel”. Die V-Strom Modelle nehmen dieses Merkmal wieder auf. Die neue Designlinie verläuft direkter von der Spitze des Schnabels zur Tankoberseite und betont damit die Nähe zum stilbildenden Original der DR BIG und deren Rallyeversion DR-Z.

Voll einstellbares Fahrwerk und Auswahl bei den Rädern

19 Zoll am Vorderrad und 17 Zoll hinten haben sich als ideal für Stabilität und Handling für alle Fahrsituationen erwiesen. Die V-Strom 1000 ist mit leichten 10-Speichen Alu-Gussrädern ausgestattet während die V-Strom 1000XT auf Drahtspeichenrädern für Schlauchlosreifen rollt. Sie sind etwas flexibler und absorbieren Stöße deshalb besser, was ein Plus an Komfort auf weniger gutem Untergrund bedeutet. Die 43 mm USD Gabel mit Schwarz eloxierten Außenrohren hat entscheidenden Anteil an souveräner Stabilität und luxuriösem Komfort der großen V-Strom, auch bei voller Beladung und mit Passagier. Wie das Federbein hinten ist sie voll einstellbar.

Testbericht

Quelle: 1000ps.at

Angegraut oder immer noch aktuell?

Seit 2002 ist die V-Strom 1000 ein massiver Fels in der Suzuki-Brandung. Egal welche Modelle kamen und gingen - die 1000er V-Strom war immer präsent. Doch über die letzten Jahre gab es hauptsächlich Änderungen in Sachen Elektronik und Sicherheit, während sich andere Komponenten wie der Motor beinahe unverändert treu blieben. Reichen diese Eigenschaften, damit sie sich im heutigen Reiseenduro-Dschungel durchsetzen kann?

Eigentlich sollte die Suzuki V-Strom 1000 ihren großen Auftritt bereits im Frühjahr, gemeinsam mit weiteren Reiseenduros im großen 2019er Reiseenduro Vergleich haben. Durch einen Transportschaden, der auf unsere Kappe geht, musste sie aber leider ausfallen und bis in den Spätsommer 2019 auf ihre Chance zu glänzen warten. Doch so hatten wir auch die Möglichkeit Andreas Kristiner von Screenix mit seiner V-Strom 1000 XT an Bord zu holen; seine XT seht ihr im Testvideo.

Bewährter V2 sorgt für garantiertes Lächeln

Oft müssen Dinge nicht furchtbar exotisch oder außergewöhnlich sein, um für Begeisterung zu sorgen. Meist reicht es schon, wenn sie problemlos und geschmeidig funktionieren. Beim 1037 ccm großen V2 und dem 6-Gang Getriebe der Suzuki V-Strom 1000 ist das genau der Fall. Auch wenn die Leistung von 101 PS bei 8.000 Umdrehungen und das Drehmoment von 101 Nm bei 4.000 Umdrehungen wahrlich nicht von schlechten Eltern ist, sorgt es nie für Überraschungen oder große 'Aha-Momente'. Kraftvoll drückt das Aggregat den Fahrer in die Sitzmulde, egal ob der Gashahn bei niedriger Drehzahl geöffnet wird, oder man sich knapp vor dem Drehzahlbegrenzer bei circa 9.250 U/min befindet. Schnell und sehr süchtigmachend - aber nie schockierend. Dank der zweistufigen Traktionskontrolle (Stufe 2 - Stufe 1 - AUS) kann man die Leistungsentfaltung zudem auf den Untergrund und die Bedingungen anpassen.

Hier spürt man den reichen Erfahrungsschatz, den Suzuki mit dem V2-Motor über die Jahre gesammelt hat. Kein Holpern oder Verschlucken und jeder Gangwechsel gibt ein zufriedenstellendes Klicken von sich. Auch der Verbrauch des Aggregats überzeugt auf voller Länge. Suzuki verspricht ein Trinkverhalten von 4,9 Liter auf 100 km, welches man sogar bei normaler Fahrweise locker erreichen kann! In Kombination mit dem 20 Liter Tank ist somit eine Reichweite von 400 Kilometer möglich - mehr als genug, um den Wochenendausflug zu genießen.

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Ausstattung: modern und alt zugleich

Blickt man auf die Armaturen der Suzuki V-Strom 1000 wird eines klar: auch wenn das letzte Modellupdate erst zwei Jahre zurück liegt, sind die Anzeigen schon deutlich älter. Puristen werden sich am analogen Drehzahlmesser und an der schlichten LC-Einheit erfreuen, doch moderne TFT-Displays von anderen Herstellern machen hier schon einen deutlich hochwertigeren Eindruck. Auch auf den Einsatz von Ride-by-wire wird bisher bei der V-Strom 1000 verzichtet, wodurch sich Komfortfeatures wie ein Tempomat nur schwer realisieren lassen - denn dieser ist selbst gegen Aufpreis nicht erhältlich.

Doch auf Sicherheit wird bei Suzuki hohen Wert gelegt. So ist die Reiseenduro mit Tokico 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen mit zwei 310-mm Scheiben, hinten mit einer 260-mm Scheibe ausgestattet, die auf ein Bosch ABS mit integriertem Kurven ABS setzen. Die 5-Achsen-Sensoreinheit misst permanent die Bewegungsdaten der Maschine und gleicht sie mit den Drehzahlen von Vorder- und Hinterrad ab, um einen möglichen Sturz in Schräglage (aufgrund eines zu harten Bremsmanövers) zu verhindern. Die Low-RPM-Assist erleichtert zudem das Anfahren, oder Rangieren der 232 kg schweren Maschine.

Sportliche Enduro für die Straße, Schotterpassagen möglich

Es ist bestimmt kein Geheimnis mehr, dass die Stärke der Suzuki V-Strom 1000 am Asphalt liegt. Ihr 19 Zoll Vorderrad (110/80R19) und das 17 Zoll große Pendant im Heck (150/70R17) liegen stabil in der Spur und finden den perfekten Grad zwischen reiner Straßenmaschine und offroadtauglicher Enduro. Zwar sind Schotterstraßen und leichte Einsätze abseits von befestigten Wegen mit der V-Strom 1000 möglich, die Fahrwerkskomponenten eignen sich aber deutlich besser für eine sportliche Gangart auf der Landstraße. So lässt sich die 43 mm breite Upside-Down-Gabel voll einstellen und auch das Zentralfederbein ist in Federvorspannung und Zugstufe verstellbar.

Das Ergebnis ist ein wahrer Quell der Freude, denn die Linie lässt sich dank dem breiten Lenker leicht korrigieren und durch die stabile Fahrwerksabstimmung wird die Suzuki selbst bei raschen Korrekturen nicht instabil. In Kombination mit dem charaktervollen V2 und einer Traktionskontrolle, die auf Stufe 1 noch ein leichtes Rutschen des Hinterrads zulässt, ergibt aus dem Zusammensetzen mehrerer hochwertiger Teile ein sehr fahraktives Motorrad, das aber auch entspannt dahingleitet, wenn es gewollt ist.

Hoher Komfort im Sattel

Egal ob 250, 600 oder 1000 Kubik - eines kann die V-Strom Familie ganz besonders gut: den Fahrer in sich aufnehmen. Dank des hohen Tanks sitzt man auf der 850 mm hohen Sitzbank tief in die Maschine integriert und auch der Lenker befindet sich genau dort, wo man ihn sich erwarten würde. Das Gefühl der Geborgenheit gibt während der Fahrt viel Sicherheit und die V-Strom fühlt sich wie eine Erweiterung des eigenen Körpers an - intensive Ausfahrten sind also garantiert!

Auf Wunsch kann die Sitzbank auch höher (880 mm) oder niedriger (820 mm) bestellt werden. Serienmäßig sind außerdem die Handguards und das mehrfach verstellbare Windschild, die jeweils für Schutz vor Wind und Wetter sorgen, sowie die 12 Volt Steckdose unter dem Drehzahlmesser.

Technische Daten